Gasteinträge

Gasteintrag von Alexandra St., Oktober 2019


Vertrauen … Gelassenheit … liebevolle Konsequenz


Um unsere Geschichte und den Weg, den Jessy und ich eingeschlagen haben, besser verstehen zu können muss ich ein bisschen ausholen.

Meine Kleine ist nun 7 Jahre alt. Zu mir gekommen ist sie als knapp 4-jähriges, schwer krankes Reining-Opfer. Ihrer geplanten Karriere wurde ein Ende bereitet, indem Jessy mit einer gewaltigen Stresskolik in der Klinik gelandet ist.
Wieder zurück im alten Zuhause habe ich sie besucht und mir hat es fast mein Herz zerrissen. Vor mir stand diese einst so hübsche Stute ohne Glanz in den Augen, mit mattem Fell, dem ersten stark eiternden Abszess am Hals (Resultat der zahlreichen Spritzen in der Klinik) und sie war sichtbar eingefallen. Dennoch hat sie mich nicht loslassen wollen und hat mich auf Schritt und Tritt verfolgt. Somit war es um mich geschehen, ich wollte ihr einfach nur helfen und habe sie somit kurzerhand gekauft.
Nun musste sie erst einmal wieder aufgepäppelt werden. Ein weiterer Abszess, ein blockierter/vernarbter Hals und ein angeschlagener Magen-Darm-Trakt in Kombination mit demensprechend geschwächten Entgiftungsorganen haben viel Zeit und Geduld beansprucht.

An dieser Stelle darf ich mich ganz herzlich bei Manuela bedanken! Du hast mich immer wieder mit Rat und Tat unterstützt und wir haben gemeinsam einen vernünftigen und natürlichen Weg gefunden um Jessy zu helfen, dafür danke ich Dir aus tiefstem Herzen. Du bist ein richtiger Schatz, bei Dir fühlen wir uns richtig gut aufgehoben! DANKE!


Körperlich zwar am Weg der Besserung, war dieses Pferd so gebrochen, es hat fast ein Jahr gedauert, bis ich sie das erste Mal auf der Weide beim Galoppieren, Spielen und bei der Fellpflege mit Ihren Herdenpartnern beobachten konnte.
Ich habe während der Regenerationsphase nicht unbedingt viel von Jessy verlangt und als die Dame wieder fit war und ich mit dem Training startete, begannen unsere Probleme.

Mit der Zeit haben sich diese derartig verstärkt, dass ein gemütlicher Ausritt in einem bitteren mehrstündigen Kampf endete, da wir uns gegenseitig aufgeschaukelt haben. Ich war es bereits gewohnt, dass meine Jessy der Arbeit am Platz keine Begeisterung entgegen bringen konnte und sie hier gerne in das alte Schema (Stoppen an die Bande – echt tolle Erfindung der Reiningtrainer - , Aufstampfen im Galopp, Kopfschlagen, aufs Gebiss legen, Steigen, Buckeln) zurückfiel, aber jetzt auch noch im Gelände?
Letzten Sommer (2018) haben wir dann mit Kurt bei der Bodenarbeit angefangen. Jessy war wie ausgewechselt und voller Vorfreude und Tatendrang, wenn wir mit Knotenhalfter und Stick ausgestattet auf den Platz gegangen sind. Doch, das sollte nur bei der Bodenarbeit so bleiben. Im Sattel hatte sich nichts verändert – sie blieb stur und man hatte den Eindruck, dass sie die Arbeit einfach nicht interessiert.

Wie bringe ich meinem Pferd bei, dass auch das Reiten seine schönen Seiten haben kann? Wie bekomme ich diese schrecklichen Bilder von ihrer früheren Ausbildung aus ihrem Kopf? Womit kann ich sie motivieren? Will sie denn überhaupt mit mir arbeiten? Macht es denn überhaupt Sinn sie dazu zu bewegen? … Zahlreiche Fragen schwirrten durch meinen Kopf, unzählige Gespräche mit meinem Mann (Er hat unsere Eskapaden am Platz und im Gelände so gut es ging im Zaum gehalten und mit Geduld ertragen.) und der Gedanke „Ich kann sie jetzt nicht aufgeben!“ ließ mich nicht los.
Also habe ich mich wieder an Kurt gewandt und wir haben mit dem Reiten in der Hackamore begonnen. Die Idee war, Jessy eine komplett andere Art und Weise des Reitens zu zeigen, um damit ihre alten Bilder zu überschreiben. Der „scheinbare Nebeneffekt“ … auch ich musste wieder von vorne beginnen und an mir selbst arbeiten.
Dazu werde ich eine Geschichte nie vergessen – Kurt kennt mich ja schon lange und weiß, wo er bei mir ansetzen muss: Nach meiner zweiten Hackamore-Stunde saßen wir auf der Sonnenbank bei einem abschließenden Bierchen und war ich so richtig am Zweifeln, ob denn dies auch der richtige Weg sei. Und Kurt hat nur gemeint: „Es wird ein harter und langer Weg, aber wenn du das schaffst, dann kannst du alles schaffen und jedes Pferd ausbilden.“ – Tja, was soll ich sagen … lieber Kurt Du hast in dem Moment meinen Ehrgeiz geweckt und mir damit einen richtigen Tritt in den Hintern verpasst. Dafür danke ich Dir!

Kurt besitzt die unglaubliche Fähigkeit Dinge zu beschreiben und einem die Einfachheit des Reitens zu erklären. Somit dauerte es nicht lange und die ersten Erfolge waren sichtbar. Jedoch war und wird die Arbeit am Platz mit Jessy nie einfach sein und deshalb musste ich wieder zurück ins Gelände. Aber so ganz ohne Gebiss??? Meine Zweifel/Ängste waren wieder perfekt!
Nun galt es meinen inneren Schweinehund zu überwinden und da kam mein Mann ins Spiel. Er hat mich einfach ins kalte Wasser geschmissen (Danke mein Schatz, du treibst mich immer wieder über meine eigenen, scheinbaren Grenzen!) und was soll ich sagen … es hat geklappt! Und warum … weil ich meiner Stute all mein Vertrauen geschenkt habe. Bei jedem neuen Ziel das wir uns stecken, sei es nun ein 2-Tages-Ritt in einer Gruppe mit 15 anderen Pferden, als „Verlass-Pferd“ um ein jüngeres Pferd ins Gelände zu bringen oder ein einfacher Solo-Ausritt (daran war für mich gar nicht mehr zu denken), spielt das gegenseitige Vertrauen für mich die größte Rolle. Ich empfinde eine tiefe Dankbarkeit meinem Pferd gegenüber, dass sie, trotz der tiefsitzenden Enttäuschung durch den Menschen, mir so eine treue Partnerin ist.

Klar, manchmal haben wir auch nicht so gute Tage und Jessy kommt mit allen möglichen „Ideen“, aber auch das ist nun kein Thema mehr. Ich sage nur Gelassenheit und liebevolle Konsequenz!
Und damit kommen wir zum oben erwähnten „scheinbaren Nebeneffekt“. Speziell die mangelnde Gelassenheit meinerseits hat uns viel unnötige Zeit gekostet. Was diese Eigenschaft betrifft, musste ich hart an mir arbeiten, aber heute schaffe ich es Jessy‘s Zickereien mit meinen Ideen und mit liebevoller Konsequenz zu überspielen und sie damit so aus dem Konzept zu holen, dass sie sich gar nicht mehr in etwas verbeißen kann.

Ich muss gestehen mein Hauptaugenmerk liegt am Training im Gelände und darum war es mir auch so wichtig, dass ich Jessy alleine über Wald und Wiesen bewegen kann, aber bereits Jean-Claude Dysli sagte:
„Es ist eine Irrmeinung, dass man Pferde nur in der Reitbahn ausbilden kann. Im Gelände kannst du viel wirklichkeitsgetreuer üben. Ein Pferd verhält sich draußen ganz anders, als in der Bahn. Der Schritt im Gelände ist das allerbeste, um ein Pferd zu konditionieren. Früher sind wir 2-3 Tage nach dem Anreiten schon ins Gelände gegangen. In der Bahn werden die Pferde irgendwann sauer, draußen hältst du dir die Pferde aber unwahrscheinlich frisch. Du kannst da alles natürlich üben. Im Gelände ist mir die Ruhe das oberste Gebot.“

Aber keine Angst lieber Kurt, wir sind noch nicht fertig. Der Weg ist das Ziel und wir haben hoffentlich noch eine laaaaaaaaaaaaaange Strecke vor uns und wir zählen darauf, dass Du uns dabei begleitest.

Danke mein Freund und Trainer, Du bist uns stets eine große Hilfe und ein spitzen Lehrmeister!




Gasteintrag von Sarah A., Oktober 2018

Hallo Kurt! Ich weiß gar nicht, wie ich dir danken soll 😊!

War heut mit`n Johnny am Platz mit 4 Hütchen und er hat in 30 min nur 1 mal Zähne geknirscht 😅. Er war total konzentriert und aufmerksam, obwohl`s dunkel war, die Pferde nebenbei auf der Wiese waren und noch wer longiert hat. 
Er war beim Stehen so tiefenentspannt, dass ich gar nix mehr tun hab müssen. Ich war so glücklich, ich hab heut´ wirklich die Tränen in die Augen g´habt, weil´s so toll war.

Danke - danke für alles und danke für den unglaublichen Neustart und dass Du uns a Chance gegeben hast. Wir werden fleißig weitermachen, mit viel Ruhe und Geduld und freuen uns schon sehr auf den nächsten Kurs. 
Vielleicht können wir dir in der Zwischenzeit ein Video senden, wenn die Übungen dann sauberer aussehen 😊😂 

Danke, danke, danke  - für alles, ohne dich hätt´ ma des niemals geschafft. 
Sarah und Johnny 🐴 






Gasteintrag von Nicki L., September 2018

Heute darf ich für einen Pferdeblog schreiben :) für einen ganz Besonderen!!
Danke für die Ehre, liebe Manuela!!


Als „Spätberufene“ habe ich erst mit 23 Jahren zu Reiten begonnen. Nicht, weil ich vorher kein Interesse an Pferden hatte. Eher weil kein Geld da war. 😉
Erst mal Reitstunden, dann eine Reitbeteiligung und dann das eigene Pferd. Der Weg von vielen und ich habe meinen nie bereut! Vor allem weil ich von Beginn an das gleiche Pferd hatte und dieses mich immer noch begleitet! 
Die Kim hat mir das Reiten beigebracht, mit allen Höhen und Tiefen. Unsere größten Erfolge sind das positiv abgelegte WRC und der Titel All Around Champion bei einem C-Turnier. Ich bin immer mit Gebiss geritten, weil ich es einfach so gelernt habe, weil ich nichts anderes kannte. Aber ganz zufrieden war ich nicht damit. 

Und dann hab ich meinen Mann kennengelernt. Der hatte so ein Teil in seinem Kasten hängen. Ein Bosal. Dass es eigentlich Hackamore heißt, hab ich erst später gelernt. Die ersten Versuche waren etwas kläglich, aber mit einer Anleitung und nach ein paar Trainerstunden hat es dann ganz gut geklappt. Mittlerweile ist die Kim im wohlverdienten Ruhestand und ich darf das Pferd meines Mannes, die Moonie, reiten. 

Weil ich zwar schon ein bissl gscheiter, aber immer noch nicht so ganz klug war, bin ich mit der Moonie am Anfang mit dem Gebiss geritten. Heute frage ich mich: warum denn bloß? Aber damals war es halt so… 

Zum Glück habe ich mich weiterentwickelt und irgendwann verstanden: Die Hackamore, das ist dein Ding!
Die Vorteile für mich: Ich muss viel „schöner“ reiten als mit Gebiss 😅 über den Sitz reiten, den eigenen Körper kontrollieren und ruhige Hände haben.

Die Vorteile für das Pferd: der Reiter muss mehr über den Sitz reiten, den Körper besser kontrollieren, er bekommt ruhigere Hände. 😉 Der Reiter zieht nicht mehr im Maul herum, die Zunge kann sich frei bewegen, ein Abkauen ist jederzeit möglich.



Die ersten Stimmen um mich herum werden laut: "Du kannst doch nicht immer ohne Gebiss reiten, da kannst du ja dein Pferd nicht ordentlich gymnastizieren. Biegen und Stellen mit Hackamore, das geht doch nicht. Trailsequenzen mit dem Bosal? Kann nicht funktionieren. Ausreiten mit dem Ding? Bist du Lebensmüde? Und dann auch noch diese stacheligen Zügel, sowas möchte ich nicht haben"…



Ja was soll ich sagen? Nach regelmäßigem Gebrauch waren die Zügel, übrigens nennt man das eine Mecate, weich 😊 sie liegen in meinen Händen, als wären sie ein Teil davon. Und die Reiterei? Alles was mit Gebiss geht, geht auch ohne. Pferd und Reiter müssen harmonisieren und wissen, wie die Hackamore „funktioniert“, dann klappt das alles wunderbar. 


Beim Ausreiten ist die Moonie immer tiefenentspannt, ob mit oder ohne Gebiss. Und am Platz klappt auch alles ziemlich gut, vor allem seit wir zu "unserer“ Zäumung auch noch den passenden Trainer gefunden haben.
Der Kurt und sein Westernreiten back to the Roots passen genau zur Moonie und zu mir. Er hat so ein enormes Wissen, über Pferde und die Hackamorereiterei im Besonderen. Er strahlt so eine Ruhe aus, die Trainingsstunden mit ihm sind gespickt mit Tipps, Ratschlägen und Aha-Momenten. Egal welches Problem wir haben: der Kurt weiß immer Rat!
Langer Rede, kurzer Sinn: Reiten mit Hackamore ist nicht nur einfach, sondern effektiv und eine Bereicherung für unsere Pferde-Mensch-Beziehung!

Und die Pferdeexpertenmeinung von der Moonie: Das Teil ist super, damit kann ich beim Ausreiten einwandfrei nebenbei naschen. 

Wenn du meinen langen Text bis hierher gelesen hast und dir immer noch nicht ganz sicher bist, ob eine Hackamore zu deinem Pferd und dir passen, habe ich den perfekten Rat für dich: Mach dir mit dem Kurt eine Trainingsstunde aus – er hat immer eine Hackamore im Auto die du testen kannst. Er erklärt dir gerne um was es geht, wie es funktioniert und er beantwortet all deine Fragen!
Liebe Grüße und auf ein Wiehern,
Kim, Moonie und Nicki
(P.S.: Bei uns im Stall reiten mittlerweile mehrere Einsteller mit der Hackamore.)






Gasteintrag von Alexander St., August 2018


Vom Steigen vor dem Hänger, zum ruhigen und entspannten Verladen



„Verzweiflung, Frust, Ärger, Erschöpfung … nach 7 Stunden verladen ist Carly endlich in den Hänger gestiegen. – auf nach Hause. `Wenn mich jemand fragt, ich würde den Gaul sogar verschenken.` Das waren meine Gedanken als ich von der Steiermark nach Hause fuhr.
Schon am nächsten Morgen habe ich meinen Wallach zum Verkauf angeboten. Jedoch habe ich die Rechnung ohne Kurt gemacht. Es dauerte nicht lange und das Telefon hat geläutet … `Spinnst du! Nimm sofort das Inserat aus dem Internet. Den Burschen bekommen wir in den Hänger!`

Gesagt, getan. Die Verkaufsannonce kam wieder raus aus dem Internet und die erste Trainingseinheit zur Bodenarbeit wurde vereinbart.
Ganz nach dem Motto `Wie der Herr so s’Gscher` ist Carly ein sehr, sehr starker Charakter. Ich musste erkennen, dass, auch wenn wir reiterlich gut zusammenarbeiten, ich am Boden – speziell was den Respekt und das Vertrauten betraf – noch einiges an Arbeit vor mir hatte.
Jedoch dauerte es nicht lange und ich – ehemaliger Gegner der `Steckerlwachler und Seilschwinger` – wurde durch die positiven Trainingsfortschritte von der Bodenarbeit überzeugt.
Mit Kurt’s Hilfe, seinen einfachen und für mich vor allem verständlichen Erklärungen, haben sich Carly und ich immer mehr zusammengerauft und ich wurde mehr und mehr seine ´Leitstute`. – Da hat dann auch ein ehemaliger Deckhengst nichts mehr zu melden 😊! Und siehe da … nach ein paar gemeinsamen Stunden mit Kurt und viel Übung zwischen den einzelnen Trainingseinheiten, steigt mein Pferd plötzlich komplett stressfrei in den Hänger. Ohne Zug, ohne Druck! Alles freiwillig und aus purem Vertrauen zu mir und zu dem was ich von ihm verlange.



Danke Kurt!

Danke, für Deine tollen Erklärungen.
Danke, dass Du mir gezeigt hast, wie einfach es sein kann.



Ich freue mich schon auf unser nächstes Projekt. – Reiten in der Hackamore!



Deine Musterschüler Carly und Alex"












Gasteintrag von Petra K., September 2017

"Reiten ist einfach" dieses Zitat hat Kurt aus meiner Sicht perfekt gewählt, denn es drückt genau das aus, was er vermittelt, und vor allem auch, wie er es vermittelt: klar, logisch, verständlich und konsequent. Eine Sprache, die Mensch und Pferd versteht.



Für mich ist das Reiten in der traditionellen Hackamore nicht nur eine Leidenschaft, sondern eine Einstellung zum Pferd. Das Pferd als Partner, dem ich stets wohlwollend, klar und respektvoll gegenübertrete. Eine Reitweise, die Mensch und Pferd vereint und geistig als auch körperlich trainiert, um die physische als auch psychische Gesundheit langfristig zu erhalten und zu fördern. Dabei ist völlig nebensächlich, ob man in einem englischen, spanischen, Western- oder Fellsattel sitzt. "Wir reiten alle nur Pferde und auf diese kommt es an" wie es Jean-Claude Dysli so treffend formuliert hat. 
Auch die Zäumung ist für diese Einstellung zur Reiterei im Grunde genommen nicht ausschlaggebend, so lange der Umgang mit dem Pferd ein fairer und würdevoller bleibt. Ich habe mich für das Reiten in der traditionellen Hackamore / Bosal entschieden, da es eine gebisslose Zäumung ist, in der ich jedoch trotzdem präzise und kontrollierte Hilfen geben kann. Das Pferdemaul bleibt geschont und durch die klare Kommunikation ist eine adäquate Gymnastizierung möglich, wobei die Hilfen im Laufe der Ausbildung immer feiner werden. Oft werde ich gefragt, warum diese ganzen "Übungen" nötig sind, wo man doch so häufig Reiter ohne diesen ganzen "Schnickschnack" sieht, die ein augenscheinlich gesundes Pferd reiten. Und in der Natur würde man ein Pferd auch nicht in vielen dieser Positionen und Bewegungsabläufen sehen. Nun, Pferde sind von Natur aus nunmal nicht dafür gebaut, um uns auf ihrem Rücken zu tragen und wir tun es dennoch. Somit liegt es doch in unserer Pflicht, das Pferd dabei zu unterstützen, dass es uns dies ermöglichen kann, ohne davon gesundheitliche Beeinträchtigungen und Schmerzen zu erfahren. Ausbilden statt abrichten und dem Pferd die Zeit dazu zu geben, die es braucht. 

Und wenn man einmal mit diesem Virus infiziert ist, kommt man nicht mehr davon los. Es freut mich sehr, dass ich in meinem Umfeld schon so einige "angesteckt" habe. Es ist einfach schön zu sehen, wie überrascht und erfreut viele reagieren, dass eine einfache, freundliche und dennoch klare Kommunikation funktioniert und Reiten somit zu einem positiven Erlebnis für Mensch und Pferd wird. Es sind die immer wieder kleinen Erfolgserlebnisse, welche die Motivation und Zusammenarbeit fördern. Die gemeinsam verbrachte Zeit soll doch für beide eine angenehme sein und ich möchte mit einem positiven Gefühl von einem entspannten und zufriedenen Pferd absteigen. Ich hoffe ich kann in Zukunft noch vielen Pferde-Menschen-Paaren einen Einblick in diese Form der Partnerschaft und Reiterei geben und einige vielleicht genauso von dieser Philosophie überzeugen - für das Wohl der Pferde.

Liebe Petra, vielen herzlichen Dank für Deine Gedanken. Du bist eine Schülerin der 1. Stunde und organisierst jährlich die Kurse bei euch in der Steiermark. Eure Herzlichkeit, Gastfreundschaft und tolle Organisation machen die Kurse immer zu einem besonderen Erlebnis. Ihr habt alle Euer Reiterherz am rechten Fleck und die Pferde zeigen dies sehr deutlich. Weiter so!





Gasteintrag von Anna-Maria K., Juli 2017


"Mensch, seit wann sprichst du meine Sprache?"




 An einem heißen Sommerwochenende im Juli durfte ich unverhofft eine wundervolle Erfahrung machen, die ich einfach mal als „Glück-im-Leben-haben“ bezeichnen möchte!

Es ergab sich spontan die Möglichkeit einer Bodenarbeitsstunde mit Kurt Murauer - und man erkennt den Moment sofort, wenn ein Vollprofi vor einem steht!

Ich würde mein Pferd und mich mal als zwei sich liebende, doch leicht gefrustete Lebenspartner bezeichnen, die trotz aller Bemühungen die naturgegebenen Unterschiede alleine einfach nicht auf die Reihe bringen! 
Missverständnisse in der Kommunikation, sinnloses Kräftemessen und eigene Unsicherheiten schreien nach einer objektiven Unterstützung von außen! 
In einer Stunde „Sprachkurs für Anfänger und Sitzengebliebene“ entlarvte Kurt Murauer in kürzester Zeit unsere persönlichen Knackpunkte und seine seriöse Art sowie sein Fachwissen brachten Ruhe und Entspannung am Platz!


Kurt Murauer ließ mich Affen vom Baum krallen um Augen und Ohren für eine völlig andere Form der Kommunikation zu öffnen, die der Körpersprache!


Du musst dein Pferd leiten und ihm Sicherheit vermitteln und es liegt allein an dir als Mensch, einen Weg für euch beide zu finden!

Menschen und Pferde benötigen den Austausch mit Artgenossen und ein Gefühl von Geborgenheit, um unserer Natur entsprechend angstfrei agieren zu können! 
Wir streben nach unseren Vorbildern, um uns im Leben besser zu orientieren und werden nie zu alt um Neues zu lernen!
Ich bedanke mich für diesen genialen Input und freue mich auf weitere, viel versprechende Trainingsstunden!



Danke für diesen tollen Eintrag, Anna-Maria !













Kommentare:

  1. Hi Manu :) ,
    das passt zwar nicht hier her, außer dass ich dich richtig sympathisch finde :) aber sah hier nur diese Möglichkeit dir zu schreiben :)

    Und ich möchte dir so gerne schreiben, da ich deinen Beitrag zu Walters Übungen gelesen habe und ich ganz hin und weg von deiner liebevollen, zärtlichen Ausdrucksweise bin 😍💖

    Soo wundervoll!

    Ganz großes Lob!

    LG

    RinaRamina
    (http://happymehappyu.jimdo.com
    happymehappyu9@gmail.com
    oder Facebook unter Сабрина Рамона Хирт zu finden :) würde mich freuen, von dir zu lesen :) müsste über google+ nun auch klappen :)
    und wünsche dir und deinen Lieben ein wunderschönes Wochenende :) )

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    1. Liebe Sabrina, vielen lieben Dank für Deinen Eintrag. Man kann hier im Blog auch unter jedem Beitrag kommentieren :) ! Aber passt hier ja auch rein, kein Problem.
      Auch Dir ein schönes Wochenende. Man liest sich in den Blog´s :)

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